DEAD END STORY
"s/t" EP
(http://deadendstory.wordpress.com)
Was für ein Genuss. Obwohl die EP lediglich 2 Songs enthält, ist der musikalische Kuss voll Melodien eine schwungvolle Verbeugung für den Moment, der niemals enden sollte und explodiert auf der Zunge.
Während zu früheren Zeiten Oulu berühmt war für Holzteer und Lachs, ist es heute die Stadt für IT und Wellness in Finnland. Und exakt diese Kombination aus dem Verständnis für Technik und Emotion verschmelzen in den Arrangements von DEAD END STORY.
"Workaholic" und "Yesterday's burden" besticht durch ein filigranes Gitarrenspiel von Teemu Rautio und Vesa-Matti Jämsä, die sich im Wechselspiel auf den Höhepunkt begleiten und die Klangküsse verteilen. Damit die melodische Reise nicht in eine kitschige Rosamunde Pilcher-Atmosphäre umkehrt, röhrt Teemu wie ein Elch in der Brunft und sorgt für Jagdfieber. Herzlich, froh, druckvoll und auch ein wenig übermütig agiert das Quartett mit einer überschäumenden Spiellaune, die ansteckt, die Lust macht auf Mehr, die Lebensenergie zurückholt und leider auch sehr schnell wieder zu Ende ist. Ich bin sicher, dass die beiden Songs Appetit machen sollen, auf alles, was da noch kommt. Und verdammt, mein Magen knurrt, ich habe großen Hunger!


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